Barbara Hassler wird neue Geschäftsführerin der INNOS GmbH
Nach einem strukturierten Auswahlprozess steht die neue Geschäftsführerin der INNOS GmbH fest: Barbara Hassler übernimmt ab Herbst 2025 schrittweise die Geschäftsführung von Reinhard Lobenwein. Sie setzte sich in einem hochkarätigen Bewerber:innenfeld von 18 Personen als bestgeeignete Kandidatin durch.
Die Auswahl erfolgte in einem transparenten und standardisierten Verfahren. Die Position war vom 30. April bis 28. Mai 2025 öffentlich ausgeschrieben – unter anderem auf der Website der INNOS GmbH, in regionalen Medien wie dem Osttiroler Boten und Dolomitenstadt, sowie über Plattformen wie karriere.at, willkommenosttirol.at, das AMS und die sozialen Medien LinkedIn, Instagram und Facebook. Die Findungskommission wurde in der Beiratssitzung am 23. Mai 2025 bestellt. Zur Erinnerung: Die INNOS GmbH wird je zur Hälfte vom Land Tirol und der Osttirol Investment GmbH getragen, die andere Hälfte der Anteile halten zwölf Osttiroler Leitbetriebe. Die Auswahl traf eine achtköpfige Findungskommission, bestehend unter anderem aus Beiratsvorsitzendem Univ.-Prof. Kurt Matzler, Standortagentur Tirol-Geschäftsführer Marcus Hofer und Hannes Theurl von der Firma Theurl Holding GmbH.* Die Kommissionsmitglieder erhielten die Bewerbungsunterlagen zur Einzelbewertung anhand eines standardisierten Kriterienkatalogs mit Punktesystem. Am 2. Juni wurden die Bewerbungen gesichtet und die sechs bestgereihten Personen zu einem Hearing eingeladen, das am 25. Juni stattfand.
Miteinander für den Wirtschaftsstandort
Barbara Hassler erzielte im Bewertungsverfahren die höchste Punkteanzahl und überzeugte auch im Hearing mit ihren Visionen und ihrer Sachkenntnis. Die 48-Jährige ist seit 2001 als Assistentin der Unternehmensleitung bei der Felbertauernstraße AG sowie der Osttirol Investment GmbH tätig. 2024 schloss sie zudem den Masterstudiengang „Business Management“ an der Universität Klagenfurt ab. Ihre Masterarbeit widmete sie dem Thema „Touchpointmanagement zur Stärkung der Region Osttirol im Wettbewerb um Fachkräfte“ – ein für die Standortentwicklung hochrelevantes Zukunftsthema.
Hassler ist in Osttirol ausgezeichnet vernetzt, mit den regionalen Herausforderungen bestens vertraut und bringt durch ihre Erfahrung im Aufsetzen und der Betreuung von geförderten Projekten einen wertvollen Startvorteil mit. Sie kennt die zentralen Schnittstellen der INNOS GmbH aus der Praxis und will ihre künftige Rolle aktiv im Sinne der regionalen Entwicklung anlegen. „Ich freue mich sehr auf diese neue berufliche Herausforderung“, sagt Hassler. „Nach Gesprächen mit den Gesellschaftern der INNOS GmbH werde ich die erfolgreiche Aufbauarbeit meines Vorgängers fokussiert und zielorientiert weiterführen.“ Die INNOS GmbH versteht sie in erster Linie als Dienstleisterin für die Osttiroler Wirtschaft. „Gemeinsam mit allen maßgeblichen Entscheidungsträgern werde ich daran arbeiten, Osttirols Entwicklung zu einem innovativen Wirtschaftsstandort zu begleiten.“
Tirols Wirtschaftslandesrat Mario Gerber zeigt sich erfreut über die Bestellung: „Es ist gelungen, mit Barbara Hassler eine Persönlichkeit für diese Position zu gewinnen, die die regionalen Besonderheiten bestens kennt und gleichzeitig neue Impulse setzen kann.“ Auch INNOS-Beiratsvorsitzender Kurt Matzler, der der Findungskommission angehörte, betont: „Barbara Hassler hat mit strategischem Denken, hoher fachlicher Kompetenz und einem klaren Zukunftsbild für Osttirol überzeugt. Sie bringt die ideale Kombination aus regionaler Verwurzelung und gestalterischer Kraft mit. Sie kennt die Region, sie kennt die Menschen – und sie bringt neue Ideen für die nächsten Entwicklungsschritte Osttirols mit.“
Die Entscheidung für Barbara Hassler darf gleichermaßen als Zeichen für Kontinuität wie Erneuerung verstanden werden. Standortentwicklung auf der Höhe der Zeit, mit Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Fokus. Mit ihrer Expertise, ihrem regionalen Know-how und ihrem Engagement wird die neue Geschäftsführerin dazu beitragen, wichtige Impulse für die Zukunft Osttirols als erstrebenswerter Raum zum Leben und Arbeiten zu setzen.
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