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Innovationen entwickeln, bevor es andere tun.

Club der Innovatoren

Wie würde das Silicon Valley über Ihre Branche denken, und was müsste das Silicon Valley tun, um diese Branche zu zerstören?

Univ. Prof. Dr. Kurt Matzler, Professor der Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck und dem MCI – Innsbruck greift ein sehr prägnantes Thema in der Zeit von Digitalisierung auf. Im Rahmen des Club der Innovatoren referierte Kurt Matzler darüber, dass Unternehmen viel zu oft übersehen neue Innovationen zu entwickeln und umzusetzen. Das führt in den meisten Fällen dazu, dass ganze Branchen neueren und besseren Geschäftsmodellen weichen müssen.

Blickt man in die Vergangenheit, hat dieser Entwicklungsprozess seit langem Bestand. Im Laufe der Jahrhunderte wurden immer wieder alte Geschäftsmodelle von neuen abgelöst. So wurde zum Beispiel die Pferdekutsche vom Automobil und das Segelboot durch Dampfschiffe ersetzt. Die Technologien der heutigen Zeit entwickelt sich immer weiter und das in einem viel höherem Tempo als früher. Die Kunst ist es, diesen Wandel frühzeitig wahrzunehmen und die sich ergebenden Chancen zu nützen. Viele Unternehmen, damals wie heute, übersehen den Trend und warten zu lange, um schlussendlich in den Ruin getrieben zu werden. Eine gute Möglichkeit dem Silicon Valley zuvorzukommen ist es, Startups mit ins Boot zu holen, mit ihnen zu kooperieren und neue Ideen für das Unternehmen zu finden. Möchte man ein Problem lösen, bewährt es sich Open Innovation Ansätze zu verfolgen und Lösungen von fachfremden Menschen ins Unternehmen zu holen.

Sich mit neuen Technologien beschäftigen, bevor es zu spät ist!

Digitalisierung und neue Technologien spielen in der heutigen Zeit eine große Rolle. Auf jeden Fall sollte man sich mit den Grundlagen der Technologien befassen. Im Bezug auf Digitalisierung gehören dazu Felder wie Big Data, Internet der Dinge, oder auch die künstliche Intelligenz. Maschinen und Roboter sind heutzutage lernfähig, sie entwickeln sich rasch weiter. Nutzt man diese Intelligenz und arbeitet mit ihr zusammen, gelingen Effizienzsteigerungen und Kostenreduktion.

Der Kunde ist König

Ziel ist es, den Alltag des Kunden so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Dazu ist die Digitalisierung der Arbeitsprozesse hilfreich, wie der Pizzalieferant Domino’s aus den USA zeigt. Bei Domino’s kann man sich seine Lieblingspizza über alle möglichen digitalen Kanäle, mit nur einem Klick bzw. über Spracherkennung bestellen. Der Kunde und seine Bedürfnisse stehen immer im Mittelpunkt.

Weniger planen, mehr experimentieren ist der Schlüssel zum Erfolg!

Dabei soll es erlaubt sein Fehler zu machen und zu scheitern. Matzler betont, dass man die Fehlerkultur durch eine Lernkultur ersetzten soll. Die Leitfrage hierbei ist „Was lernen wir aus dem Fehler?“ Um kreative Ideen zu schmieden ist es wichtig, eine Balance zur Arbeitszeit zu finden. 20% der Arbeitszeit soll man mit Aktivitäten verbringen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben, denn dort entstehen viel eher gute Ideen wie am Arbeitsplatz selbst. Großunternehmer wie Google haben dazu Fitnessräume, Relaxzonen und vieles mehr eingerichtet.

Der Club der Innovatoren dient als Forum der Wissensvermittlung für Osttiroler Unternehmen. Regelmäßig werden Experten eingeladen, die ihre Erfahrungen mit den Unternehmern teilen und austauschen.

Bildrechte: INNOS GmbH | Magdalena Nitsch

Von |2019-02-05T16:24:56+00:005. Februar 2019|

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