, RessourcenQualitäts- und Prozessmanagement

Club der Innovatoren – Best Practise Vortrag

Qualitäts- und Prozessmanagement

Mit der Initiative „Club der Innovatoren“ will die INNOS GmbH das Entrepreneurship in Osttirol durch Informationsaustausch und Wissensvermittlung stärken. Die Herbsttermine standen im Zeichen von Qualitäts- und Prozessmanagement. Als Hauptreferent war Herr DI Christian Haas von der procon Unternehmensberatung zu Gast. In Begleitung von Herrn Richard Lang (Qualitätsmanagement, Fa. EFKON GmbH) und Herrn Marian Rosu (Prozessmanagement, Fa. Breitenfeld Edelstahl AG) wurde zuerst die theoretische Herangehensweise vorgestellt um in weiterer Folge Einblicke in die praktische Umsetzung bei den Unternehmen zu geben.

„WAS WOLLEN WIR ERREICHEN?“

Diese Frage steht in Unternehmen oftmals auf der Agenda. Sei es bei Gründungen, strategischen Neuausrichtungen oder der Neuanschaffung von Maschinen für die Produktion. Aus einer Vielzahl an möglichen Zielen und Unterzielen wie: MINIMALE: Durchlaufzeiten, Bestände, Kosten, Risiken, Fehlerquote oder MAXIMALE: Erträge, Umsätze, Auslastung, Qualität oder Flexibilität erschließen sich Vorhaben und Projekte. Um diese Vorhaben zu erreichen sind Maßnahmen und Schritte erforderlich, um einen funktionierenden und effizienten Ablauf zu gewährleisten.

„WANN IST EIN PROZESS OPTIMAL?“

Dieser Frage auf der Spur, führt die erste Aufgabe zur Identifikation und Abgrenzung des Untersuchungsbereichs. „Es geht darum, Probleme zu erkennen und diese zu lösen“, so DI Haas und weiter führt weiter aus: „Alles was nicht in Prozessen läuft ist ein Zusatzaufwand“! Er rät allgemein dazu den beteiligten Mitarbeitern wirklich Gehör zu verschaffen, auf deren Ideen einzugehen und diese auch umzusetzen.

Die Einführung von definierten Prozessen mit entsprechender Tragweite sollte mit genügend Zeitreserven eingeplant werden. „Ich habe ein großes Unternehmen begleitet, bei dem von der Planung bis zur Einführung der Prozesse drei Jahren vergangen sind. Das bedeutet, man muss jetzt wissen, wie in drei Jahren das Geschäftsmodell, die Produktion oder bspw. der Vertrieb organisiert werden soll“, führt DI Haas aus.

Kernfragen in der Konzeption lauten: Was brauch ich alles, damit der Prozess funktioniert? Sowie: Was ist das Ziel in Bezug auf Zeit, Qualität, Kosten, etc.?

„Ein fundamentaler Aspekt ist auch die Messbarkeit der Ziele“, so DI Haas. Ohne die Nachvollziehbarkeit von Prozessschritten ist der Projektfortschritt kaum nachvollziehbar.

Fotoquelle: INNOS GmbH

Von |2018-12-05T08:09:16+00:0030. November 2018|

Hinterlassen Sie einen Kommentar