Inkubator S32019-09-27T12:38:34+00:00

Sprungbrett
für Start-ups und Jungunternehmer

RAUM FÜR INNOVATION

Start-ups gesucht!

Deine Chance im Inkubator S³ in Osttirol – entwickle Deine Idee in sechs Monaten zum fertigen Geschäftsmodell!

Deine Bewerbung zum Inkubator S³ Programm

WER

Start-ups und Jungunternehmer als Einzelpersonen, Gruppen oder Firmen (nicht älter als 5 Jahre)
können sich zum sechsmonatigen Inkubator Programm bewerben.

WAS

Die Grundlage für die Bewerbung ist eine innovative Idee. Diese Leistung oder dieses Produkt sollen hohes Wachstum an Umsatz oder Beschäftigung versprechen. Die Idee muss zukunftsorientiert, neuartig und konkret formuliert auf einer DinA4 Seite bei der Innos GmbH eingereicht werden.

WIE

Die Bewertungskommission fällt die Entscheidung zur Aufnahme ins sechsmonatige Innovator Programm. Die Einreichungen werden auf Innovationskraft und Patentfähigkeit, auf Umsetzung in der Region, Teamspirit und Wachstumsraten geprüft. Bei einem darauffolgenden Gespräch der Kommission mit dem Antragsteller werden Realisierungszeitraum, Risiken, Markt, Zielgruppe und Finanzbedarf besprochen und bewertet.

WO

Im Inkubator S³ in Lienz, Osttirol. Der Bezirk Lienz im Süden Österreichs zeichnet sich durch hohe Lebensqualität aus. Hier ist die Natur Inspiration für Innovation, Kreativität und Wachstum. Das Gründerzentrum der Innos GmbH mit Top-Equipment liegt in unmittelbarer Nähe des Campus Technik Lienz.

Lade hier deine Bewerbung hoch (erlaubt sind .pdf, .doc, .docx, .jpg mit maximal 4MB).

Die Leistungen des Inkubator S³

Infrastruktur

  • Workspace
  • 3D Druck Labor inkl. Endverarbeitung
  • Labor für Elektronik: Schaltkreis-Layout, Leiterplattenentwicklung, Programmierung von FPGA, App-Programmierung, Simulation, Finite Elemente Methode
  • Fachliteratur Bibliothek und Arbeitsmittel
  • Spezialisierungsausbildung für Bionik und 3D Konstruktion

Coaching

Coaching Programm: Business- und Marketingpläne & Business Canvas Modell, Agile Methoden und Design Thinking, Leadership, Kunden & Markt, Pitch Skills und Präsentationstraining, Patent & Marke, Förderungen, Erfolgs- und Finanzpläne. Präsentationen, Internationale Netzwerke für Vermarktung, Patentrecherche und Patentberatung, Finanzierungssuche, Abwicklung von Förderungen, Innovationsschulung im Stage-Gate-Prozess

Netzwerk und Mentoring

  • Mentoren über das Netzwerk der Innos GmbH
  • Netzwerk zu Universitäten und Hochschulen zur Innovationsperfektionierung
  • Designnetzwerk über Kooperationsverträge
  • Komplette Prototypen-Fertigungsbasis über Kooperationsverträge mit lokalen Firmen und dem Campus Technik Lienz
  • Homepage als Kommunikationsplattform „Innovative Dolomite Region“ für alle Osttiroler Start-Ups
  • Professoren der HTL und Konstruktionsleiter aus Betrieben des Innos Netzwerkes stehen als Mentoren zur Verfügung.

Der Deal

Bei Aufnahme in das Programm stehen den Start-ups 6 Monate lang alle Leistungen des Inkubators S³ kostenlos zur Verfügung.
Das Ziel des Programmes ist die erfolgreiche Akquise eines Investors zur Finanzierung der Idee.

In den ersten drei Monaten verpflichtet sich das Start-up zur Erstellung eines Business-Plans nach Canvas in Kooperation mit der Innos GmbH sowie an der Teilnahme an den Workshops.

Nach drei Monaten fällt die Entscheidung, ob eine (klein) GmbH gegründet wird, die mit Unterstützung der Innos GmbH um Finanzierung beim AWS Preseed (Austria Wirtschaftsservice) ansucht. Wird keine Finanzierung im Preseed gewährt, muss der Business-Plan überarbeitet und neu eingereicht werden.

In der zweiten Hälfte des Innovator Programms wird die Idee weiter ausgearbeitet und eine professionelle Präsentation für den „Pitch“ vorbereitet. Beim Pitch sucht das Start-up um die Finanzierung der nächsten Phase bei einem Investor, einer Bank oder erneut beim AWS an. Wenn dieses Ziel nach sechs Monaten nicht erreicht wurde, scheidet das Start-up aus dem Inkubator aus. Bei erfolgreicher Akquise eines Investors kann das Start-up im Co-Working Space des Inkubator S³ verbleiben. In diesem Fall ist ab dem siebten Monat eine Miete von 200,00/Monat zu zahlen.

Raum für Innovation

Der Inkubator S³ ist das Gründerzentrum in Osttirol, um Start-ups mit der Wirtschaft und der Wissenschaft zusammen zu führen und zu fördern. Hier finden Jungunternehmer ein Großraumbüro als Arbeitsplatz, das Networking und gegenseitigen Impuls unterstützt, sowie hochwertige technologische Infrastruktur, um aus innovativen Ideen erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Start-ups werden dabei von einem Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft begleitet, das Entrepreneurship durch Coaching und Mentoring fördert und die Jungunternehmer mit Investoren zusammenführt. Darüber hinaus ist der Inkubator Forschungsstätte und Labor für Studenten und Schüler als auch Raum zur Entwicklung Osttiroler Wirtschaftsbetriebe, Visionäre und Innovatoren.

In der Medizin und Wissenschaft werden Inkubatoren umgangssprachlich als „Brutkästen“ bezeichnet. Im wirtschaftlichen Kontext werden mittlerweile Gründerzentren Inkubatoren genannt. Der Inkubator S³ ist der Brutkasten für Innovation in Osttirol. Ein Ort, der jungen Menschen Mut geben soll, Neues zu entwickeln und auszuprobieren. Ein Netzwerk, das Start-ups von der Idee bis zum fertigen Produkt begleitet. Die drei S im Namen leiten sich von satus-sursum societates ab – der Bezeichnung für Jungunternehmer in Latein. Durch die Historie von Lienz als römische Siedlung Aguntum wurde bewusst die lateinische Bezeichnung zur Namensgebung gewählt.

Im Inkubator ist Platz für jede Idee. Schwerpunkte werden aufgrund des regionalen Bildungsangebotes, der wirtschaftlichen Entwicklung und in Anbetracht des unverfälschten Lebensraums Osttirol auf folgende Bereiche gelegt:

  • Bionisches Konstruieren/Bionik in Sensorik
  • Umsetzung von bionische Strukturen in 3 D Druck
  • Programmierung von Apps – Smart Home/Smart Farming

Die Infrastruktur im Inkubator S³ umfasst Co-Working Space für 24 Personen inklusive einem 3D Druck Labor, Arbeitsplätze zur Programmierung von FPGA, Apps und für Simulationen der Finite Elemente Methode.

Das Coaching für die Start-ups im sechsmonatigen Inkubator Programm deckt relevante und zukunftsorientierte Unternehmensbereiche ab und wird von professionellen Agenturen in Workshops durchgeführt.

Die Expertise im Inkubator S³ umfasst das Netzwerk der Innos GmbH mit ihren Mitgliedern, Sponsoren und Förderern. Darüber hinaus zählen Universitäten, Hochschulen und regionalen Unternehmen, die Kooperationsverträge mit der Innos GmbH halten, zu den Förderern des Inkubators S³.

Expertise und Führung im Inkubator S³

Der Inkubator S³ wird als Business Unit der Innos GmbH mit eigenen Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Campus Technik Lienz (Universität, HTL, Fachschule) geführt und verwaltet. Die technische und fachliche Betreuung erfolgt durch Innovationsberater der Innos und zum Teil durch Lehrpersonal der HTL und externes Fachpersonal.

Zum wissenschaftlichen Netzwerk des Inkubators zählen Hochschulen mit Fachrichtung Bionik wie die Hochschule Bremen, die Hochschule Hamm-Lippstadt oder die Hochschule Rhein Waal (Kleve). In diesem Rahmen bietet der Inkubator Studenten und Master-Absolventen die Umsetzung von Masterarbeiten mit Betreuung über den Campus Technik Lienz an.

Bionik als Schwerpunkt im Einklang mit der Natur Osttirols

Die Natur zeichnet sich durch eine Vielzahl an Lösungen aus, die der Mensch in verschiedenster Art in Konstruktionen übertragen kann. In Osttirol steht die Natur im Vordergrund – allein 611km² der Fläche liegen im Nationalpark Hohe Tauern. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften sieht in Österreich großes Potential im Bereich Bionik.

Am Standort Osttirol vereinen sich die idealen Voraussetzungen für Bionische Entwicklungen: Die weitgehend unberührte Natur, die große Dichte an mechatronischen Klein- und Mittelbetrieben sowie der Bildungsschwerpunkt Mechatronik am Campus Technik Lienz. Um dieses Potential auszuschöpfen, wurde der Inkubator S³ neben den Arbeitsplätzen für Mechatronik mit einem 3D Drucker ausgestattet.

Die additive Fertigung mit 3D Druck realisiert, was in konventionellen Konstruktionen nicht möglich ist. Additive Fertigungsverfahren sind der naturnahen Konstruktion ähnlich, weil sie Teile nach dem Vorbild der Natur „wachsen“ lassen und deshalb einen vergleichbaren Aufbau zulassen.

Das additive Fertigungsverfahren mit Metall Filamenten wurde bewusst für den Inkubator S³ ausgewählt, da die Verarbeitung von Kunststoffen bereits durch Geräte der HTL Lienz oder in Betrieben im Umfeld des Inkubators möglich ist, mit denen der Inkubator Kooperationsverträge hält.Das additive Fertigungsverfahren mit Metall Filamenten wurde bewusst für den Inkubator S³ ausgewählt, da die Verarbeitung von Kunststoffen bereits durch Geräte der HTL Lienz oder in Betrieben im Umfeld des Inkubators möglich ist, mit denen der Inkubator Kooperationsverträge hält.

Die additive Fertigung ermöglicht als digitales Verfahren die wirtschaftliche Herstellung von Losgröße 1. In vielen Bereichen der regionalen Industrie sind individuelle Lösungen gefordert: In der Automatisierung von Produktionsprozessen, der Herstellung von Bauteilen, die architektonisch mitbestimmend sind oder auch der Herstellung von Sonder- und Ersatzteilen. Der 3D Druck ermöglicht also nicht nur die Entwicklung neuer Lösungen, sondern auch die wirtschaftliche Fertigung von kleinen Losgrößen an Stelle von Großserien („digitale Manufaktur“) wie zB Ersatzteile.

Ansätze bionischer Lösungen gibt es bereits in Osttirol: Dr. Robert Roithmayr mit seinem Unternehmen Formfinder in Lienz hat einen „bionischen“ Sonnenschirm entwickelt, der wesentlich größere Flächen stabiler abdecken kann als konventionelle Schirme, da er sich wie der Blütenkelch einer Blume öffnet. Das Produkt wird in Kooperation mit Frey Metallbau derzeit realisiert.

Dynamik für Betriebe und Bildung in Osttirol

Der Inkubator S³ bietet Unternehmen Raum und Equipment, um innovative Lösungsansätze zu entwickeln. Osttirol weist eine hohe Dichte von mechatronischen Klein- und Mittelbetrieben auf, die primär als Zulieferer internationaler Großbetriebe außerhalb der Region fungieren. Im Rahmen der Regionalentwicklung wird versucht, diesen Betrieben zunehmend den Weg zur eigenständigen Produktion zu ebnen, was schon regionalen Leitbetrieben wie Micado, Komet oder Durst gelungen ist.

Im Incubator S³ haben regionale Wirtschaftsbetriebe die Möglichkeit, in Kooperation mit Studenten der HTL und des Campus Technik Lienz Prototypen zu entwickeln, um

  • die Innovationsfähigkeit der Betrieb zu steigern
  • die Zusammenarbeit von Universität und Wirtschaft praxisnah zu stärken und damit Spin-offs anzuregen
  • den Anpassungsprozess der Lehrinhalte der HTL zu beeinflussen, das Lehrpersonal in praxisnaher Fortbildung an die neuen Gegebenheiten heranzuführen.

Um Doppelgleisigkeit zu vermeiden, wurden für die mechanische Bearbeitung von Bau-Teilen und die Ätzung von Leiterplatten keine Investitionen getätigt, da diese über Kooperationsverträge mit lokalen Unternehmen und der HTL abgedeckt sind.